Vollsperrung auf der A40. Zehntausende Autofahrer quälten sich durch verstopfte Straßen. Damit die Arbeiten zügig voran gingen, waren drei selbstfahrende Gardemann – Bühnen aus der nahe gelegenen Mietstation Essen im Einsatz.
Stau im Revier.

Hauptschlagader des Ruhrgebiets wegen Erneuerung der Stützwände gesperrt.

Die Autobahn A 40 ist eine der wichtigtsen Verkehrsadern durch das Ruhrgebiet. Bis zu 120.000 Fahrzeug sind hier täglich unterwegs. Doch von Ende September bis Anfang Oktober hieß es „Vollsperrung” auf dem Teilstück zwischen Essen-Frohnhausen und Essen-Holsterhausen. Zum Leidwesen vieler Autofahrer, die kilometerlange Staus und Umwege in Kauf nehmen mussten.

Ingenieure hatten bei einer Überprüfung der Verblendung rechts und links der Fahrbahn Schäden festgestellt. Ohne den sofortigen Austausch der in den 60er Jahren angebrachten Platten sei die Verkehrssicherheit nicht länger gewährleistet.

Gardemann Bühnen für zügigen Arbeitsablauf
30.000 m² Platten mussten abgebrochen und ersetzt werden. Für einen zügigen Arbeitsablauf an den bis zu acht Meter hohen Wänden wurden drei selbstfahrende Bühnen von der nahe gelegenen Gardemann Mietstation in Essen angemietet. Rund 470 Lkw wurden benötigt, um die etwas 3.300 Tonnen Schutt abzutransportieren.
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