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Heiratsantrag mittels Arbeitsbühne. Alpen/Rietberg. Das Fensterln ist eine inzwischen aus der Mode gekommene Art der Brautwerbung. Ging es doch darum, dass der Liebhaber unter Überwindung möglichst gefahrvoller Wege in die Kammer der Angebeteten gelangt, um ihr so seine Liebe zu beweisen. An dieses alte Brauchtum muß Marco Schnatmann, seines Zeichens Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr in Rietberg, wohl gedacht haben, als er überlegte, wie er seiner Angebeteten einen ungewöhnlichen und sicher auch unvergesslichen Heiratsantrag unterbreiten könne. Marcos Angebetete arbeitet in Bielefeld. Genauer gesagt im fünften Geschoß eines Bürogebäudes. Hier wollte Marco um die Hand seiner Katja anhalten, sozusagen wie aus heiterem Himmel und völlig überraschend an ihr Fenster klopfen und die Frage aller Fragen stellen. Als Feuerwehrmann ist die fünfte Etage für ihn natürlich kein Hindernis; schließlich ist er gewohnt, schwierige Situationen gekonnt zu meistern. Allerdings stand die örtliche Drehleiter für den Tripp nach Bielefeld und den sicheren Höhenzugang nicht zur Verfügung. Kurzerhand lieh er sich bei Gardemann eine Arbeitsbühne, ließ sich ordentlich in deren Handhabung einweisen und machte sich auf den Weg. Katja staunte dann auch nicht schlecht, als Marco plötzlich vor ihrem Fenster auftauchte. Die Überraschung war gelungen. Katja sprach sofort das erlösende „Ja“ und im Juni 2007 wurde geheiratet. Viel Glück wünschen wir von Gardemann dem Brautpaar. |
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